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vor einer Stunde
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Wolfsburg feiert Wimmer, Bayern praktisch Meister

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Der VfL Wolfsburg hat am Samstag in der deutschen Bundesliga auch dank eines Traumtors von Patrick Wimmer einen wichtigen 2:1-Sieg bei Union Berlin gefeiert. Wegen Borussia Dortmunds Niederlage gegen Hoffenheim (1:2) ist Bayern München außerdem so gut wie sicher Meister.


Bremen schaffte mit einem 3:1 im Nordderby gegen den Hamburger SV einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Werder liegt nun fünf Punkte vor dem Relegationsplatz 16 (St. Pauli). Weil Leverkusen sehr spät gegen Augsburg zuhause 1:2 verlor, zog Hoffenheim an der Werkself vorbei auf Platz fünf, der laut aktuellem Stand einen Europa-League-Startplatz bringt.

Bild: AFP/ULI DECK

Kramaric vom Punkt
Hoffenheim gewann dank zweier Handelfmeter, die Andrej Kramaric jeweils sicher verwertete (42., 98.). Dem 1:0 ging eine äußerst unglückliche Aktion voraus. BVB-Verteidiger Niklas Süle rutschte weg, bekam den Ball im Strafraum an die Hand und schied verletzt aus. Von Schwarz-Gelb kam lange nichts, doch Serhou Guirassy bewies beim späten 1:1 (87.) einmal mehr seine Torgefahr.

Bild: AFP/ULI DECK

Allerdings traf Kramaric noch einmal, weil Ryerson eine Flanke von Alexander Prass mit der Hand blockte. Marcel Sabitzer war beim BVB bis zur 71. Minute im Einsatz, Carney Chukwuemeka spielte erstmals in seiner Profikarriere durch. Nach der Niederlage des ersten Verfolgers reicht dem FC Bayern am Sonntag im Heimspiel gegen Stuttgart bereits ein Remis, um die 35. Meisterschaft zu fixieren.

Bild: AFP/ODD ANDERSEN

Eta sieht Traumtor von Wimmer
In Berlin waren die Augen auf Marie-Louise Eta gerichtet, die als erste Frau als Cheftrainerin in einer der fünf europäischen Männer-Topligen auftrat. Eta soll mit den Berlinern den Klassenerhalt fixieren, ehe sie ab Sommer als Trainerin der Union-Frauen eingeplant ist. Als „Fußballgöttin“ begrüßten Fans an der Alten Försterei die 34-Jährige, die einen frühen Rückstand sah.

Wimmer nahm Tempo auf und schloss seinen Sololauf an der Strafraumgrenze mit einem Außenrist-Schuss ab (12.) – ein Traumtor. Seine Wolfsburger hatten den besseren Start erwischt und legten durch Dzenan Pejcinovic (46.) nach. Union vergab zahlreiche Chancen und kam durch Oliver Burke (86.) nur noch zum Anschlusstreffer. Eta hatte die zwei Österreicher Christopher Trimmel und Leopold Querfeld in der Startelf aufgeboten.

Derbysieg für Werder
In Bremen flogen am Ende Leuchtraketen in die Zuschauerränge und auf die Spieler von Bremen. Zuvor hatte Werder verdient gewonnen, Jens Stage war mit zwei Toren der Matchwinner für die Truppe um Romano Schmid, der als einziger Österreicher in der Startelf stand, weil Marco Friedl gesperrt fehlte. Marco Grüll wurde später eingewechselt, der Langzeitverletzte Maximilian Wöber stand erstmals seit dem 20. Dezember wieder im Matchkader, kam aber nicht zu einem ersten Saisoneinsatz in der Liga. Leverkusen unterlag Augsburg trotz Führung 1:2. Fabian Rieder traf doppelt (15., 97./Elfmeter) für die Augsburger, bei denen ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch erkrankt fehlte.


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